Samstag für Selbstständige Part I

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Eins vorweg – zumindest ein Erfolgserlebnis hat uns das Statistische Bundesamt heute beschert. Ein Punkt auf der To Do wurde erledigt.

Zeitaufwand erfreulicherweise diesmal nur ca. eine halbe Stunde und erstaunlich glatt lief es mit der Eingabe der Daten.

Am 1. Juli 2019 mit Abgabefrist 22.Juli 2019 erhielten wir letzte Woche den Erhebungsbogen zur Jährlichen Erhebung im Ausbaugewerbe und bei Bauträgern. Im Tagesgeschäft sind dies Tätigkeiten, die zusätzlich belasten und während des normalen Arbeitstages nicht abzuarbeiten sind.

Im letzten Monat hat mich eine andere verpflichtende Teilnahmen nämlich die Abgabe unserer Erklärung zur Verdienststrukturerhebung -ebenfalls vom Statistischem Bundesamt-  sehr viel mehr Zeit und Recherche gekostet. Unter Verweis auf die Festsetzung eines Zwangsgeldes bei Nichtabgabe mussten wir für 5 Mitarbeiter Angaben zu Tätigkeit, Gehalt, Geschlecht, Arbeitszeit uvm. melden und der Zeitaufwand war erheblich.

Auch dies haben wir brav erledigt und von der To Do Liste gestrichen.

Es stellt sich jedoch die Frage, wie weit die Belastung für kleine Unternehmen wie uns gehen soll. Egal ob ein Betrieb mit 10 Mitarbeitern oder 100 Mitarbeitern arbeitet, der Bearbeitungsumfang ist der Gleiche. Nur mit dem Unterschied, dass wir diese Dinge halt in unserer Freizeit erledigen müssen, weil der Geschäftsbetrieb das ansonsten nicht zulässt. Irgendetwas läuft doch da falsch, oder?

Wir mal gespannt, wann wir die nächste Statisik befüllen dürfen und werden uns in der verbleibenden Zeit  um den Rest der Bürokratie und dann vielleicht einmal um unsere Kunden und Mitarbeiter kümmern. Der Kalender für die nächsten Wochen ist jedenfalls randvoll.

Anke Freund